Gemeinsam die Oder entdecken

Hallo und herzlich willkommen in Kienitz ! 

Unsere Landherberge befindet sich derzeit im Umbau! 

- Übernachtungen werden wieder ab ***Juni 2026*** möglich sein -

Kienitz, ein kleines idyllisches Dorf im mittleren Oderbruch, etwa 80 Kilometer östlich von Berlin entfernt, lädt euch ein zum Entdecken der schönen und ursprünglichen Flusslandschaft und 

zur Entspannung und Erholung in beeindruckender Natur geprägt durch ihre große Artenvielfalt. 


In der ehemaligen Kienitzer Grundschule hat seit 1991 der Verein "REHKITZ Kienitz e.V. " seinen Sitz. Dieser betreibt die "Landherberge Kienitz".

Unsere Landherberge ist für große und kleine Besucher:innen ein besonderer Anziehungspunkt. Sie befindet sich unweit des Oderhafens direkt neben der Kirche, die auch das Kirchencafé Himmel & Erde beherbergt.

Als Gäste sind uns Kita- und Schulgruppen, Studierende, Wassersportler:innen, Radler:innen, Vereins- und Familiengruppen stets willkommen. Wir sind ein Gruppenhaus und nehmen Gäste erst ab 6 Personen auf. Hunde sind in unserer Landherberge nur nach Absprache gestattet.

Wenn ihr weitere Auskünfte benötigt, tretet doch einfach mit uns in Kontakt.

Wir freuen uns auf euch!

Kienitz, ein Dorf im Oderbruch

Das Oderbruch (von mhd. bruoch: "Sumpf", "Moor") ist eine Landschaft entlang des unteren Teils der Oder im Landkreis Märkisch-Oderland des Bundeslandes Brandenburg und in Polen.


Lage
Das Oderbruch liegt zwischen den Städten Oderberg und Bad Freienwalde im Nordwesten und Lebus (Stadt) im Süden. Im Westen wird es durch die Hochflächen des Barnim und des Lebus begrenzt, in deren Hanglage sich die Städte Wriezen und Seelow befinden. Die östliche Begrenzung bilden das Neumärkische Hügelland und die Wartheniederung.
In Nord-Süd-Richtung ergibt sich eine Ausdehnung von rund 56 km und in Ost-West-Richtung von etwa 15 km. Unter Ausschluß der Neuenhagener Insel hat das Oderbruch zwischen Reitwein und Hohensaaten eine Gesamtfläche von 920km². Am westlichen Ufer der Oder ist es auf deutscher Seite zum Großteil ein Flußpolder, während sich auf den 17% der Fläche, die auf der polnischen Seite liegen, noch Relikte des ursprünglichen Bruches erhalten haben. Der Boden des Oderbruchs bildet eine sehr schwach geneigte Ebene und fällt von Südosten nach Nordwesten ein. Während im südlichen Teil noch Höhen über 10 m erreicht werden können, liegt das Niedere Oderbruch bei Bad Freienwalde schon fast auf Meeresspiegelniveau (1 m).

Entstehung
Das heutige Landschaftsbild des Oderbruchs wurde durch die Begradigung der alten Oder geprägt, deren Eindeichung und Trockenlegung des Feuchtgebietes zwischen 1747 und 1762 unter dem preußischen König Friedrich II. erfolgte. Ursprünglich verlief die Oder von Güstebiese über Wriezen, Bad Freienwalde und Oderberg und mündete nördlich von Hohenwutzen in den jetzigen Flusslauf. Der Lauf der Alten Oder ist noch heute vorhanden und kann in einigen Abschnitten für Kanutouren genutzt werden.
Nach den Plänen von Simon Leonhard von Haerlem wurde ein 18,83 km langer Kanal gebaut, der den Lauf der Oder um rund 25 km verkürzen und mit Deichen einfassen sollte. Ein System von Abzugsgräben sollte für die Trockenlegung des Feuchtgebietes sorgen.
Am 2. Juli 1753 wurde der Fangdamm bei Güstebiese durchstochen und damit der neue Flusslauf der Oder geflutet. Wie geplant lagen nach kurzer Zeit große Gebiete trocken und konnten besiedelt werden, etwa 108 Morgen Land waren gewonnen worden.
Die planmäßige Besiedlung begann 1753 in neu angelegten Straßendörfern. Die neuen Siedler wurden gezielt außerhalb von Preußen mit Vergünstigungen angeworben und kamen zum größten Teil aus Hessen-Darmstadt, Mecklenburg Pfalz-Zweibrücken, Sachsen und Württemberg, aber auch aus Niederösterreich und aus dem Schweizer Kanton Neuenburg. An französischsprachige Siedler erinnern heute noch die Ortsnamen Beauregard, Croustillier und Vevais.
1785, 1838, 1947 und 1997 wurde das Oderbruch durch schwere Hochwasserkatastrophen heimgesucht bzw. bedroht.

Touristische Attraktionen
Neben der dünnbesiedelten Landschaft, die sich hervorragend für Radfahrer:innen und Wanderer:innen eignet, bietet das Oderbruch viele touristische Attraktionen, wie zum Beispiel:

Besonders interessant sind die Zeiten der Vogelzüge und das Frühjahr mit den teilweise gefluteten Poldern sowie kalte Winter mit der zugefrorenen Oder.
Neben der Radwege auf und hinter dem Oderdeich, die sich durch das Oderbruch erstrecken wurde für Radfahrer:innen die ehemalige Bahnstrecke von Wriezen bis Neurüdnitz als Radweg befestigt. Dort bietet die Europabrücke Neurüdnitz–Siekierki, eine ehemalige Eisenbahnbrücke, eine Überquerungsmöglichkeit über die Oder nach Siekierki (Zäckerick) und in Richtung der Stadt Cedynia (Zehden).

Landherberge Kienitz 

Unsere Landherberge befindet sich derzeit im Umbau! 

Übernachtungen werden wieder ab ***Juni 2026*** möglich sein.

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